W HOLE

Fortlaufende Serie von Zeichnungen. 2011 – 2016


Die Beschäftigung mit dem Loch ist ein Versuch, dem Fehlenden eine Form zu geben.
Das Loch ist eine Verletzung einer intakten Oberfläche. Das Loch ist das was fehlt und ist gleichzeitig
Metapher des Bemühens um eben das Fehlende – man denke an all die Löcher die gegraben werden,
um etwas zu suchen: Schätze, Verschüttete, Rohstoffe.
Die Darstellung eines dunklen Lochs ist ein Paradoxon aus Dichte und Leere, denn genau an
jener Stelle, wo die Leere am grössten sein müsste, befinden sich die meisten Pigmente.
Das gezeichnete Loch wird die Sache insofern schon im Kern verfehlen, als dass es die Leere
mit dem meisten Material zustreicht.